Die Herzen der Seeleute erreichen

2018 arbeitsreiches Jahr für die Seemannsmission

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Weihnachten steht zwar vor der Tür, doch der Schiffahrtsbetrieb läuft weiter und für uns ist das Zusammensein am Heiligen Abend auch nur eine kurzer Moment des Innehaltens, aber unser Besuch ist auch an diesen Tagen von den Seeleuten auf den Schiffen erwünscht und für uns eine Selbstverständlichkeit.

Mit diesen Worten begrüßte der  Vorsitzende  der Wilhelmshavener Seemannsmission Wilfrid Adam zur letzten Einsatzbesprechung alle noch bis zum Jahreswechsel diensttuenden Schiffsbesucher  sowie Vorstandsmitglieder und Gäste am Vormittag des Heiligen Abend im Haus der Seemannsmission an der Hegelstraße.

 

Detthold Aden übergibt Spende an Seemannsmission
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dsm whv spendenuebergabe Detthold Aden 

Ich bin über das ehrenamtliche Engagement der Wilhelmshavener Seemannsmission sehr beeindruckt und stelle fest, dass hier das Ehrenamt praktisch gelebt und umgesetzt  wird.
Die Schiffsbesucher und Clubbetreuer sind wirklich “maritim-soziale Botschafter” unserer Heimatstadt. Mein Dank gilt auch dafür, dass meine damalige Idee, eine Repräsentanz des finnischen Honorarkonsulats im Haus der Seemannsmission in Wilhelmshaven einzurichten, durch meinen Nachfolger im Amt, Frank Dreeke, fortgeführt wurde und wird.
Mit diesen Worten übergab der frühere finnische Honorarkonsul und gebürtige Wilhelmshavener, Detthold Aden, gemeinsam mit seiner brasilianischen Ehefrau, Jussarra Dotti, an den Vorsitzenden der Seemannsmission, Wilfrid Adam, im Beisein aller Vorstandsmitglieder eine persönliche Spende von 1.000 Euro, die nach Adams Dankesworten ausschließlich für die “Weihnachtstüten Aktion” der Seemannsmission in diesem Jahr verwendet werden soll. Bis zum 24. Dezember werden die Schiffsbesucher 350 Weihnachtstüten an die Seeleute auf den Wilhelmshaven anlaufenden Schiffen verteilen. So soll ihnen das Gefühl von Weihnachten ein wenig näher gebracht werden.

 


Seemannsmissionen sind Netzwerke der Hilfe für Seeleute
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"Seemannsmissionen sind Netzwerke der Hilfe für Seeleute und ohne ein tragfähiges Netzwerk können wir nicht wirken und nichts bewirken. Aus diesem Grund ist der Meinungsaustausch zwischen den einzelnen DSM-Stationen wichtig und notwendig."

Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende der Wilhelmshavener Seemannsmission, Wilfrid Adam, eine Gruppe der ehrenamtlichen Schiffsbesucher der Seemannsmission Cuxhaven mit ihrem Seemannsdiakon Martin Struwe im "Haus der Seemannsmission" an der Hegelstraße.
Seemannspastor Peter Sicking stellte gemeinsam mit Adam die jetzt 59-jährige Tradition der Wilhelmshavener Station vor und betonte, dass die Schiffsbesucher und Clubbetreuer an Bord nicht nur erwartet werden, sondern dass die Nachfrage nach Begleitung bei Einkäufen, oder auch nur nach persönlichen Gesprächen bei Seeleuten immer mehr erbeten werde.
In einem regen Meinungsaustausch unter den Schiffsbesuchern wurden viele Gemeinsamkeiten herausgestellt, besonders auch dass die Anforderungen und Wünsche an die ehrenamtlichen Mitarbeiter ständig wachsen und man sich bei den Besuchen an Bord immer wieder auf neue Situationen einstellen müsse.
Die Seemannsmissionen sind heute ein unverzichtbares, existenziell wichtiges Element in der internationalen Schifffahrt, stellten Seemannspastor Sickung und Diakon Struwe gemeinsam fest und die Seemannsmissionen seien für die Seeleute aller Nationen und aller Religionen auch deshalb wichtig, weil sie auf Menschen treffen, die ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben und ihren Alltag an Bord nachvollziehen können.
Der stellvertretende Wilhelmshavener DSM-Vorsitzende, Kapitän Ernst Grueter, berichtete dabei über seine mehr als positiven Erfahrungen mit den Stationen der Seemannsmission in aller Welt.
Die Wilhelmshavener zeigten den Cuxhavenern das "Haus der Seemannsmission", in dem den Seeleuten zeitweise ein Stück "zweites Zuhause" geboten werde, wobei die Gäste besonders von der familiären Atmosphäre angetan waren.
"In allen Stationen der Seemannsmission wird Ehrenamt gelebt und heute haben wir wieder Beweis und Bestätigung gefunden", stellte Seemannsdiakon Struwe fest.
Mit einem gemeinsamen Besuch der Revierzentrale am Tonnenhof, in der alle Schiffsverkehre in der Deutschen Bucht koordiniert werden und der Besichtigung des JadeWeserPorts und anderer Hafenteile wurde der Aufenthalt in Wilhelmshaven abgerundet. Der rege Gedankenaustausch soll im nächsten Jahr in der Cuxhavener Station fortgeführt werden.