weiterlesen: "Französische Gäste besuchen Seemannsmission"

Diese Feststellung traf jetzt der stellvertretende Bürgermeister aus Wilhelmshavens französischer Partnerstadt Vichy, Bernard Kajdan, bei einem Besuch im Haus der Wilhelmshavener Seemannsmission und einem gemeinsamen Bordbesuch mit dem 1. Vorsitzenden der Wilhelmshavener Mission, Wilfrid Adam.

Begleitet wurde Kajdan bei seinem Besuch von seiner Bürgermeisterkollegin Marie-Christine Steyer, dem Ratsherrn Jean Luc Gauthier und der Präsidentin des Partnerschaftskomitees Vichy, Jacqueline Brunel.

Im Beisein von Seemannspastor Peter Sicking und weiteren Vorstandsmitgliedern informierte Adam die Gäste aus Frankreich über die Tradition der Wilhelmshavener Station und das ehrenamtliche Arbeiten aller Mitarbeiter der Seemannsmission.

Seemannsmission beginnt mit der Entdeckung, dass Menschen an Bord leben und arbeiten. Für uns als Wilhelmshavener Seemannsmission ist der Slogan „Lass fallen Anker – Land in Sicht“ - Aufgabe und Verpflichtung zugleich, so Wilfrid Adam in seinem Vortrag, der von dem ehrenamtlichen Schiffsbesucher der Seemannsmission, Frank Sawert, ins Französische übersetzt wurde.

Für die französischen Gäste war es sehr beeindruckend zu hören, dass in jedem Jahr etwa 450 Schiffe besucht werden und dass die Schiffsbesucher zu über 2.700 Seeleuten der unterschiedlichsten Nationalitäten Kontakt hätten. In der wohnlichen Atmosphäre des Hauses konnten die Gäste es sich gut vorstellen, dass die Seeleute dort gern einige Stunden verbringen.

Bei einem Rundgang durch das Haus der Seemannsmission waren alle französischen Gäste, denen sich spontan auch ein Ratsmitglied aus Wilhelmshavens schottischer Partnerstadt Dunfermline anschloss, von der Freundlichkeit und Wärme der Einrichtung angetan.

Der Besuch wurde im Garten der Seemannsmission bei einem von allen ehrenamtlichen Mitarbeitern liebevoll, hergerichteten Grillbüffet beköstigt.

Bei herrlichsten Sommerwetter und guten Gesprächen versprachen die französischen und schottischen Gäste in ihrer Heimatorten kräftig Werbung für die Seemannsmission zu machen. Dabei wurde auch deutlich, dass man jetzt die Arbeit der Seeleute aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten würde.

An diesem Abend verließ kein Gast die Seemannsmission ohne einen Obolus in den traditionellen "Wilhelmshavener-Spendencontainer" zu werfen.