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Feste Basis für Seeleute aus aller Welt

 

SEEMANNSMISSION  2013 waren 624 Seeleute als Gäste in der Hegelstraße – Tafel erinnert an Hausstifterdsm-whv pic-gedenktafel

Jährlich kümmert sich die Seemannsmission um über 3000 Seeleute. Nahezu ausschließlich kommen sie aus anderen Ländern. 

VON ULRICH MÜLLER-HEINCK

WILHELMSHAVEN  –  Mit einer  gestern enthüllten Gedenktafel erinnert die Seemannsmission Wilhelmshaven fortan sichtbar an jenes Ehepaar, dem es seine Heimstatt in der Hegelstraße 11 verdankt: Friedrich Wilhelm und Catherine Marie Düring hatten das Haus zu Beginn der 1960er Jahre der Deutschen Seemannsmission (DSM) vermacht,  mit der Maßgabe, das Grundstück oder den Verkaufserlös „ausschließlich und unmittelbar zu kirchlichen, gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken zu verwenden“. Wilfrid Adam, 1. Vorsitzender  der Seemannsmission Wilhelmshaven, nahm gestern die offizielle Enthüllung der Tafel zum Anlass, einen kleinen Rückblick auf die dahinter stehende Geschichte zu geben. 
Die 1959 auch vor dem Hintergrund der Inbetriebnahme des Ölhafens gegründete Seemannsmission – federführend waren der Heppenser Kirchenrat Reinhard Nagel und Wilhelmshavener Schiffsagenten – war kaum ein Jahr alt, als ihr durch Testament vom 14. März 1960 Schlachtermeister Düring die Immobilie versprach. Das Ehepaar Düring war kinderlos geblieben; so hatte Friedrich Düring seine Frau als Vorerbin und die DSM als Nacherbin eingesetzt. Catherine Düring griff dem vor und schenkte bereits per Vertrag am 14. März 1961 Haus und Grundstück der Seemannsmission, sieben Jahre vor ihrem Tod. 
Das von Jörg Wächter gestaltete Ehrenschild konnte aus Spendenmitteln der „Johanne-Heycken-Stiftung“ gefertigt werden. Enthüllt wurde es vom Sprecher der Schiffsbesucher, Frank Sawert, und Wilhelm Tiarks als Vertreter der nach der Schwester seines Vaters benannten Stiftung. Als bei der anschließenden Kaffeetafel Pastor Peter Sicking, Wilfrid Adam und die Schiffsbesucher noch einmal die Arbeit der Seemannsmission beleuchteten, unterschrieb Tiarks spontan einen Aufnahmeantrag für den Verein, der rund 100 Mitglieder zählt. Im vergangenen Jahr hatten die ehrenamtlichen Schiffsbesucher Günter Behrens, Frank Sawert, Godehard Ohme, Klaus Niderehe, Hannfried Terling und Sonja Krüger 481 Schiffe besucht und dabei persönlichen Kontakt zu 3199 Seeleuten. „Nur rund ein Dutzend davon war deutschsprachig!“, sagte Adam mit Blick auf die hohen Anforderungen für die Schiffsbesucher über die Fitness hinaus, der es beim Erklimmen der Schiffe über Stellings und Treppen bedarf. 
Ähnliches gilt für das Betreuungsteam mit Seemannsdiakon Michael Wechsler und Mae Grünebaum sowie Ulf Dankers als Ehrenamtlichen, die 210 Schiffe besuchten und 624 Seeleute als Gäste im Haus Hegelstraße hatten. 269 Seeleuten konnte bei persönlichen Problemen geholfen werden, nur 58 Seeleute hatten die Zeit, Angebote für Fahrten in die Umgebung anzunehmen. 
Die Zahlen zeigten, so Adam, wie hier ehrenamtlich geholfen werde. Dabei wirkten die Mitarbeiter auch als „maritime soziale Botschafter der Stadt Wilhelmshaven prägten häufig sogar den ersten Eindruck von Seeleuten von Deutschland, prägten häufig sogar den ersten Eindruck von Seeleuten von Deutschland, ergänzte Sawert. Beim Erstbesuch eines Schiffes bringt man Infomaterial über die Stadt und Stander an Bord. Wir freuen uns, als Kirche und Gemeinde zusammen mit der Wirtschaft für die Seeleute da zu sein“, sagte Seemannspastor Sicking. „Wir sind ein gutes Team und wollen das auch bleiben. Das Haus ist uns dabei als Basis eine große Hilfe.“ 

Quelle: WILHELMSHAVENER ZEITUNG MITTWOCH, 5. MÄRZ 2014, WZ-FOTO:GABRIEL JÜRGENS
Hier können Sie den Originalbericht der Wilhelmshavener Zeitung als PDF-Datei herunterladen .  

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